Linkbuilding - worauf es 2020 ankommt

Bild zeigt Junge mit Schrift SEO

Auch heute noch sind die richtigen und passenden Backlinks entscheidend für eine gute Suchmaschinenoptimierung.

Auch im Jahr 2020 ist die Suchmaschinenoptimierung noch immer die Grundlage für erfolgreiche Seiten im Internet. Mit den vielen Änderungen in den letzten Jahren, kommen immer wieder Gerüchte auf, dass das Linkbuilding bei diesen Maßnahmen keine große Rolle mehr spielt. Dabei sind auch heute noch die richtigen und passenden Backlinks entscheidend für eine gute Suchmaschinenoptimierung. Im Jahr 2020 haben sich nur die Anforderungen an die Betreiber von Webseiten ein wenig verändert. Vor allem der Content spielt heute beim Aufbau eines Linkprofils für die Seite eine besondere Rolle.

Linkaufbau im Jahr 2020 - was für eine Rolle spielt er noch?

Mit Penguin und Panda haben sich die Ansprüche von Google an die Seiten aus dem eigenen Index verändert. Eine reine technische Optimierung ist nicht mehr gefragt, stattdessen ist der Fokus in den Suchmaschinen immer mehr die User Experience. Das bedeutet, dass ein Benutzer der Suchmaschine wirklich nur die besten Ergebnisse bei seiner Suche angezeigt bekommen soll. Überoptimierte Seiten, die auch noch auf fragwürdige Methoden der Optimierung gesetzt haben, haben keine wirkliche Chancen mehr, die besten Positionen in den SERPs zu erreichen.

Das bedeutet aber nicht, dass man auf den so wichtigen Aufbau von Backlinks verzichten kann. Noch immer ist das Backlink-Profil die Grundlage für die Steigerung der Sichtbarkeit und für die Definition von Relevanz von Seiten im Index von Google. Themen wie Domainpopularität, Domain Authority und Linkpopularität helfen Google dabei, eben diese Relevanz zu messen und sie weiterhin zu einem wichtigen Faktor im Ranking zu machen. Dabei ist die genaue Mischung für diesen Algorithmus, typische Google, natürlich unbekannt. Für die Betreiber von Webseiten gibt es nur die Möglichkeit, nach bestem Wissen und Gewissen zu optimieren.

Die DOs and DONTs des Linkaufbaus im Jahr 2020

Die Richtlinien von Google zum Thema Linkaufbau sind relativ klar. Mit den Webmaster Guidelines sollte jedem Webmaster klar sein, auf welche Methoden er beim Linkaufbau setzen darf und welche zu Problemen führen können. Es ist schon im eigenen Sinne, auf Methoden aus dem Bereich Blackhat SEO zu verzichten. Ein Google Penalty ist nicht nur ein schmerzhafter Schlag gegen die eigenen Optimierungen, sondern kann sich nachhaltig und dauerhaft auf das Ranking auswirken. Daher sind die folgenden Linkquellen in jedem Fall zu vermeiden:

  • Gekaufte oder gemietete Backlinks, die sofort als solche erkennbar sind.
  • Verlinkungen aus Verzeichnissen oder anderen Massen-Quellen.
  • Irrelevante Backlinks oder solche aus einer Bad Neighbourhood.

Über Jahre war der Linkkauf eine typische Quelle für vermeintlich hochwertige Backlinks. Das war aber eigentlich zu jedem Zeitpunkt von Google untersagt. Stattdessen ist ein organischer und langsamer Aufbau des eigenen Linkprofils gefragt. Quellen, aus denen auch heute noch Backlinks bezogen werden können und sollten:

  • Gastartikel, Pressemeldungen und andere natürliche externe Backlinks.
  • Social Media und Blogs, bei denen eine Eintragung mit Relevanz erfolgt.
  • Seriöse Verzeichnisse und Branchenbücher im Netz.
  • Guestposts in Blogs oder auf anderen Webseiten.

Das sind natürlich nur einige Beispiele für mögliche Quellen, die bis heute im organischen Linkaufbau gefragt sind und darüber hinaus gut funktionieren. Auch in diesen Fällen sollte aber erkennbar sein, dass es eine thematische Relevanz und somit einen guten Grund für die Verlinkung gibt. Beauftragen sollte man mit solchen sensiblen Themen auf alle Fälle etablierte Agenturen, die wissen was sie tun. Ein langjähriger Anbieter, wie beispielsweise die Agentur Performanceliebe kennt die Strukturen, hat die notwenige Erfahrung und die notwendigen Ressourcen für den Kunden sicher mit dem Thema umzugehen.

Mit Content Marketing und einem natürlichen Linkaufbau punkten

Der Versuch eines organischen Linkaufbaus ist in den letzten Jahren also deutlich schwieriger geworden. Das liegt aber auch daran, dass Google gerne Backlinks auf Seiten haben möchte, die sich aus dem Content speisen. Wer hochwertige Inhalte auf der eigenen Seite zur Verfügung stellt, wird ganz automatisch natürliche Verlinkungen aus externen Quellen erreichen - so ist zumindest die Theorie hinter dem Prinzip. Und tatsächlich sind die Methoden aus dem Content Marketing die wohl einfachste Methode, wie Aufmerksamkeit auf die eigene Seite gebracht werden kann. Das kann in den verschiedensten Formen passieren und bietet sich sowohl für Social Media als auch für den normalen Linkaufbau an.

Am Ende kommt es aber auch auf das Monitoring an. Eine Überprüfung der eingehenden Backlinks ist wichtig, ebenso die regelmäßige Anpassung auf der eigenen Seite sowie die Nutzung von Unterseiten. Je breiter das mögliche Spektrum einer Verlinkung ist, desto höher ist die Chance, dass eine Webseite durch den Linkaufbau punkten kann. Dabei sollte stets im Hinterkopf behalten werden, dass es sich um einen Marathon handelt. Ein zu schneller und zu unnatürlicher Aufbau wird immer negative Konsequenzen haben. Stattdessen geht es um ein gutes Konzept und um einen langfristigen Plan, um in diesem Bereich der Suchmaschinenoptimierung erfolgreich zu sein.

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Der Autor dieses Artikels:

Seit mehr als 10 Jahren Entwicklung von Drupal-Webseiten und Drupal-Communitys, Webmaster und Mediengestalter für Digital- und Printmedien.